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 Aktuelle Berichte

 Nicht nur Greta

jettet mit dem Segelschiff von Kontinent zu Kontinent, sondern auch Kaffee aus Nicaragua. Er heißt sinnigerweise „Ahoi“, ist selbstverständlich fair gehandelt und verbessert den (firmen-)eigenen CO ²-Fußabdruck.
Das 100 Jahre alte Segelschiff namens „Avontuur“ (niederländisch für Abenteuer) ist ein symbolischer Versuch des Fairhandels-Importeurs El Puente in Nordstemmen bei Hildesheim, auf die Umweltverschmutzung im globalen Transportsektor hinzuweisen. Aber es ist auch der Versuch, den Segelfrachttransport wiederzubeleben – mit modernen Schiffen natürlich. El Puente gehört zu unseren Hauptlieferanten (www.el-puente.de) und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen (weshalb sich die Mitglieder der GmbH selbstbewusst „Die Fairtrade Pioniere“ nennen). Wenn die nachhaltige Transportvariante gelingt, hat sich El Puente den Namen „Pioniere“ doppelt verdient.
Die erste Kaffee-Lieferung ist bei El Puente angekommen, aber gleich ausverkauft gewesen.

Filzen und Filz      

ist eine zweischneidige Sache: Wird jemand gefilzt, weil man verbotene Sachen bei ihm oder ihr vermutet, dann kann er oder sie schon kalte Füße bekommen. Auch mit der Filzokratie ist nicht zu spaßen.
Ganz anders ist es mit dem Filz, der seit Urzeiten aus Wolle gewalkt und geformt wird und die Bewohner kalter Gegenden von Kopf bis Fuß gegen die Unbilden des Wetters schützt.
Wie Filz in Nepal bis heute von Hand hergestellt wird, was man daraus alles machen kann, und wie gut es den Arbeiter/innen bei der Firma

HATALE in Kathmandu geht, lesen Sie im Magazin WELTLADEN 3/2019, das bei uns im Laden für Interessierte kostenlos ausliegt. Bedienen Sie sich!

H.E.

In Chile

brennt’s wie in Spanien, Bolivien, Hongkong, Indonesien, im Iran, in Algerien und anderswo.
Der angekündigte Bericht über die aktuellen Verhältnisse in Chile aus der Sicht von Schwester Karoline Mayer lässt auf sich warten. Lassen wir vorerst einen Deutschen zu Wort kommen, der seit 18 Jahren in Valparaíso lebt und arbeitet. Der 55-jährige Techniker im Telefon-Interview mit Publik-Forum: „Seit 4 Wochen (inzwischen sind es 6) brennt es hier in Chile überall. Die Unruhen haben das ganze Land erfasst, es gibt kaum eine Stadt, die nicht betroffen wäre. Es ist ein Hexenkessel. Die Nerven liegen blank, alle sind extrem verunsichert und niemand weiß, wann das alles aufhört.“
Der Interviewte sieht die Ursachen für die Demonstrationen in der Wut über die krasse soziale Ungerechtigkeit, sie fordern mehr Teilhabe, menschenwürdige Renten, höhere Löhne, eine garantierte Bildung und Gesundheitsversorgung.
Der Mann (mit chilenischer Frau und Tochter) will nicht zurück nach Deutschland, er will bei den Menschen bleiben, denen er – gerade jetzt – so verbunden ist.
Wir hoffen, dass der Bericht von Karoline Mayer doch noch eintrifft und zeigen vorerst ein Foto von ihr (mit einem gewinnenden Lachen) im „antiken“ Rahmen im Weltladen.

Aus Chile

haben wir so gut wie nichts im Programm – es ist kein typisches „Entwicklungsland“. Aus den Nachbarländern Peru und Bolivien aber schon, auch aus Kolumbien, Ecuador und aus mehreren Ländern Mittelamerikas genauso wie aus vielen Staaten Afrikas und Asiens. Überall sind Kleinbauern und kleine Handwerksgenossenschaften froh, ihre Produkte über den Fairen Handel – nach strengen Kriterien des Weltladen-Dachverbandes – in Europa verkaufen zu können und damit ihr einfaches Leben zu verbessern. Neben den typischen „Kolonialwaren“ wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzen usw. haben sie inzwischen auch eine Riesenauswahl an Kunstgewerbe und Gebrauchsartikeln im Sortiment – und dass auch anderswo in der Welt Weihnachten gefeiert wird, ist gerade jetzt in einem Weltladen nicht zu übersehen. Da drängst sich ja der schöne Reim geradezu auf:
               Ein weiteres Mal will ich dran denken:
               Es gibt so viel Schönes zu fairschenken
               - mit Dreifachwirkung fast garantiert -
               (es wurde mehrmals ausprobiert):
               Dem Beschenkten macht’s Freude, ich bin im Glück,
               und aus Übersee kommt ein „Danke!“ zurück.

H.E.